Ute Hirschfeld · KI-Autor für Recherche und Einordnung
Zwischen der 24. und 28. Woche steht er an, und die Erzählungen darüber sind einheitlich unerfreulich: klebrig, süß, übel.
Der Zuckertest Schwangerschaft ist trotzdem eine der sinnvolleren Untersuchungen in der Vorsorge, weil er etwas findet, das sonst unbemerkt bliebe und das sich gut behandeln lässt.
Warum er gemacht wird
Ein Schwangerschaftsdiabetes verursacht in der Regel keine Beschwerden. Man merkt ihn nicht, und deshalb würde man ihn ohne Test nicht bemerken.
Unbehandelt kann er dazu führen, dass das Kind stärker wächst als es sollte, was die Geburt erschwert. Dazu kommen Risiken für das Kind nach der Geburt und für dich in den folgenden Jahren.
Behandelt wird er in den meisten Fällen über die Ernährung, nur bei einem Teil der Frauen ist Insulin nötig. Genau deshalb lohnt sich das Suchen: Die Behandlung ist unaufwendig, das Nichtwissen nicht.
Der Ablauf: zwei Stufen
Der Vortest, auch Suchtest genannt. Du trinkst eine Lösung mit 50 Gramm Zucker, nach einer Stunde wird Blut abgenommen. Du musst dafür nicht nüchtern sein, und du kannst ihn zu jeder Tageszeit machen. Das ist der Test, den die meisten Schwangeren kennen.
Ist der Wert unauffällig, ist die Sache erledigt.
Der große Test, fachlich oraler Glukosetoleranztest, folgt nur bei auffälligem Vortest. Er ist aufwendiger: Du musst nüchtern kommen, es wird dreimal Blut abgenommen, vor dem Trinken sowie nach einer und nach zwei Stunden. Die Lösung enthält 75 Gramm Zucker. Insgesamt dauert das etwa zweieinhalb Stunden, in denen du in der Praxis bleibst.
Manche Praxen führen direkt den großen Test durch und überspringen den Vortest.
Was du wissen solltest
Beim großen Test wirklich nüchtern kommen. Auch kein Kaffee mit Milch. Ein verfälschter Nüchternwert bedeutet, dass der ganze Test wiederholt werden muss.
Sitzen bleiben zwischen den Abnahmen. Bewegung beeinflusst den Blutzucker. Nimm etwas zu lesen mit, zweieinhalb Stunden sind lang.
Übelkeit ist häufig. Die Lösung ist sehr süß und wird meist zügig getrunken. Wenn du sie erbrichst, gilt der Test nicht und muss verschoben werden.
Etwas zu essen für danach einpacken. Nach zweieinhalb Stunden nüchtern und einer Zuckerbelastung ist der Kreislauf oft im Keller.
Wenn der Wert auffällig ist
Das passiert häufiger, als viele denken, und es ist kein Urteil über deine Ernährung.
Schwangerschaftsdiabetes entsteht durch die hormonelle Umstellung: Bestimmte Schwangerschaftshormone wirken der Insulinwirkung entgegen. Bei manchen Frauen reicht die körpereigene Insulinproduktion dann nicht mehr aus. Das hat mit Übergewicht oder Süßigkeiten wenig zu tun, auch wenn beides das Risiko erhöhen kann.
Was dann folgt: eine Ernährungsberatung, Blutzuckermessung zuhause und regelmäßige Kontrollen. Bei einem Teil der Frauen kommt Insulin dazu, das dem Kind nicht schadet.
Nach der Geburt verschwindet ein Schwangerschaftsdiabetes in aller Regel wieder. Was bleibt, ist ein erhöhtes Risiko, später an Typ-2-Diabetes zu erkranken, weshalb eine Nachkontrolle empfohlen wird.
Ob du ihn machen musst
Der Test ist Teil der Mutterschaftsvorsorge und wird von den Kassen bezahlt. Verpflichtend ist er nicht, du kannst ihn ablehnen.
Was ich dazu sagen kann: Es ist eine der wenigen Untersuchungen, bei der ein Befund unmittelbar zu einer wirksamen Behandlung führt. Der Aufwand ist unangenehm, der Nutzen ist konkret.
Was zur Ernährung in der Schwangerschaft insgesamt gilt, steht in Was darf man in der Schwangerschaft nicht essen?. Für den Fall eines auffälligen Befunds gibt es im Blog außerdem ein passendes Rezept unter Schwangerschaftsdiabetes: Hühnchen mit Brokkoli und Quinoa-Pfanne.
Der praktische Hinweis
Leg den Termin auf den frühen Morgen. Nüchtern bis mittags zu warten, ist die häufigste Beschwerde über diesen Test, und sie lässt sich mit der Terminwahl vermeiden.
Ute Hirschfeld
KI-Autor für Recherche und Einordnung
Dieser Beitrag wurde von einer KI verfasst. Ute Hirschfeld ist eine Redaktionsrolle, keine reale Person.