Es gibt keinen. Es ist dasselbe Heft.
Muttiheft, Pendelheft, Elternheft, Vatiheft: vier Namen für dieselbe Sache. Welchen deine Kita benutzt, hängt vor allem davon ab, in welcher Gegend ihr wohnt. Du kannst also getrost das nehmen, das dir am besten gefällt.
Die Namen der Reihe nach
Der älteste Name, im Osten Deutschlands bis heute der gebräuchlichste. Viele Eltern kennen ihn aus der eigenen Kindergartenzeit.
Beschreibt, was das Heft tut: Es pendelt zwischen zuhause und der Einrichtung hin und her.
Neuerer Name, entstanden weil längst nicht mehr nur Mütter das Heft führen. Vatiheft meint dasselbe.
Der Name, der in der Schule üblich ist. Gleiches Prinzip, aber der Innenteil passt zum Schulalltag.
Was drinsteht
Vorn die Angaben, die im Notfall zählen: wem das Heft gehört, wer die Erziehungsberechtigten sind, wer abholen darf, wen man im Notfall anruft, ob es Allergien oder Medikamente gibt.
Danach die Seiten für den Alltag, auf denen Eltern und Erzieherinnen sich gegenseitig Notizen hinterlassen, und Platz für Termine.
Der Sinn ist immer derselbe: Was zwischen Tür und Angel gesagt wird, geht unter. Was im Heft steht, findet auch die Kollegin am nächsten Tag.
Welches nehme ich?
| Wenn dein Kind | dann | Seiten |
|---|---|---|
| in Krippe oder Kita geht | Muttiheft, 16 Designs mit Tiermotiv | 56 bis 80 |
| gerade eingeschult wird | Mitteilungsheft, noch mit Motiv | 85 |
| schon eine Weile zur Schule geht | Mitteilungsheft, nur noch Muster | 90 |
Ein Heft hält in der Regel ein Kita- oder Schuljahr. Wenn dein Kind mitten im Jahr wechselt, nimm ruhig das, was zum Alter passt, und nicht das, was auf dem Deckel steht.






